So unterschiedlich die Symptomatik aussehen kann, so flexibel muss auch das therapeutische Vorgehen bei Autismus sein. Bisher hat noch kein einzelnes Therapieverfahren befriedigende Ansätze für alle Bereiche dieser sehr komplexen Beeinträchtigung geliefert. Eine isolierte Sichtweise, die z.B. nur einen Aspekt (z.B. die gestörte Sprache oder Wahrnehmung) hervorhebt, wird der Herausforderung nicht gerecht.

 

Die in meiner pädagogischen Praxis angebotene Autismustherapie ist eine Mischung aus verschiedenen bei der Förderung autistischer Menschen bewährten Methoden. Die Methoden werden je nach Symptomatik, Lebensalter und Entwicklungsstand eingesetzt.

Dazu gehören Ansätze, die speziell für Menschen mit Autismus entwickelt wurden (TEACCH, PECS, ABA), autismusspezifische Formen der Wahrnehmungsförderung und des sozialen Trainings aber auch verhaltenstherapeutische sowie familientherapeutische Methoden.

 

Die Einbeziehung der Bezugspersonen in die Therapie, Entlastung der Eltern und der Transfer des Erlernten in die Lebenswelt (Zuhause, Schule, Kindergarten, andere Therapien, Wohnheim, WfbM, Freizeit) des Klienten sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen des therapeutischen Prozesses.